Freitag, 19. August 2016

Brioche - ein luftiger, französischer Frühstückstraum!

Brioche, ein fluffiger französischer Klassiker, hier direkt an der Grenze überall zu finden. Ein schön  buttriger Hefeteig, lange aufgehen lassen und fertig ist der Frühstückstraum. Passt einfach wunderbar mit Konfitüre oder Honig! Da ich zufällig noch auf das Bloggerevent von Lecker aufmerksam geworden bin, packe ich schnell noch meine Brioche ein und bin beim Arla Kærgården-Brunch dabei!

 
Rezept Brioche
 
Zutaten:
1/2 Würfel frische Hefe
30g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1/2 TL Meersalz
250g Weizenmehl
3 Eier
125g weiche Butter
1 Eigelb
Hagelzucker

 
Zubereitung:
Die Hefe mit dem Zucker und Vanillezucker mischen und ca. 10min warten bis die Hefe flüssig geworden ist. Salz und Mehl dazugeben und verkneten. Die Eier und dann nach und nach die Butter unterkneten bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist.
 
Mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht im Kühlschrank aufgehen lassen.
 
Am nächsten Morgen nochmal durchkneten und 1 Stunde gehen lassen. Mit bemehlten Hönden zu einem länglichen Strang formen, leicht verdrehen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Eine weitere Stunde gehen lassen. Eigelb mit einem Schuss Milch verrühren und den Teig damit einstreichen. Mit Hagelzucker bestreuen.
 
Den Backofen auf 180°C vorheizen. Brioche im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft 20-25min backen.


Mit Butter und fruchtiger Konfitüre genieße ich die Brioche am liebsten!

 

Donnerstag, 18. August 2016

Babybrei selbstgemacht - Möhre, Zucchini, Kartoffel, Pute & allgemeine Empfehlungen zur Beikost ab dem 4. Monat

Heute habe ich mal was besonderes für Euch. Auch wenn es nicht für jeden interessant ist, hoffe ich doch, dass es für viele doch schön ist, auch mal auf einem Foodblog speziell etwas zur Einführung von Lebensmitteln bei Babys zu lesen. Als mein erstes Kind kurz vor der Beikost-Einführung war habe ich eine Beratung bei einer ausgebildete "Ernährungsberaterin für Kinder" gemacht. Sehr hilfreich bei dem ersten Kind wenn man viele Fragen zur Beikost hat. Daher dachte ich jetzt, es wäre schön, Euch hier meine Empfehlungen zur Beikost zu geben und auch ein gutes Rezept für die erste Beikost ab dem 4. Monat.
 

Erst mal zu den allgemeinen Empfehlungen:
1. Start zwischen 4. und 6. Monat. Am besten wenn das Baby sehr interessiert ist an der Nahrung wenn die Eltern essen.

2. Etwas Saft dazu geben, immer Direktsaft, kein Saftkonzentrat, um die Eisenaufnahme aus Gemüse und Getreide zu erhöhen. Bei fleisch- oder fischhaltigem Breis nicht nötig.

3. Mild gedämpfte Öle, keine kalt gepressten (enthalten Peroxide), dazugeben, damit die fettlöslichen Vitamine E, D, K, A vom Körper aufgenommen werden können.

4. Menge je nach Appetit des Babys, ca. 100g bis 6. Monat, ca. 190g bis 8. Monat, ca. 220g bis 10. Monat.

5. Am besten stilles Wasser zu dem Brei reichen, ab dem 6. Monat ist Leitungswasser ok.
 
6. Als erstes Gemüse eignet sich Möhre, Kürbis oder Pastinake am besten, danach z.B. Zucchini, Fenchel, Broccoli, Kohlrabi. Neben Kartoffeln können dann auch Nudeln, Bulgur oder Couscous eingeführt werden. Magere Stücke vom Rind, Schwein, Lamm und Geflügel sind geeignet; als Fisch am besten Lachs.
 



Rezept Möhre-Zucchini-Kartoffel-Pute-Brei (ab dem 4. Monat)

Zutaten (für 4 Portionen je 150g):
80g Pute
200g Möhren
160g Zucchini
160g Kartoffeln
8TL Rapsöl




Zubereitung:
Kartoffeln und Möhren schälen und in kleine Stücke schneiden. 250ml Wasser in einem Topf zum Erhitzen bringen und die Kartoffeln und Möhren darin ca. 10min bei geringer Hitze köcheln lassen.

Zucchini gründlich waschen und in kleine Stücke schneiden. Putenfleisch waschen, trocken tupfen und in Streifen schneiden. Beides zu den Kartoffeln und Möhren geben und weiter 10min köcheln lassen.

In ein Sieb abgießen und das Kochwasser auffangen. Alles in eine Schüssel geben und mit dem Stabmixer fein pürieren. Je nach gewünschter Konsistenz etwas Kochwasser dazugeben.

In 4 Portionen aufteilen. Zu einer Portion 2 TL Rapsöl geben und sofort servieren. Die anderen Portionen ohne Öl einfrieren (oder bis zum nächsten Tag im Kühlschrank aufbewahren) und das Öl erst vor dem Füttern nach dem Erwärmen dazugeben.

Dienstag, 16. August 2016

Workshop Food-Fotografie und Floral-Styling in Frankfurt - Ich war dabei!

Ach, was war das für ein schöner Tag, den ich letztens in Frankfurt verbringen durfte, beim Workshop für Food-Fotografie und Floral-Styling. Ein herzliches Dankeschön geht hier an die California Walnut Commission, die die Teilnahme zu diesem Workshop verlost haben. Und ich war die glückliche Gewinnerin!!!! Hier könnt ihr übrigens ein Interview mit mir sehen, in dem ich schon für knacktastisch, den Blog der kalifornischen Walnüsse, von diesem Workshop berichtet habe.

Mit dabei war die liebe Tina von TinasTausendschön, der sympathische Patrick von Ich machs mir einfach und die bezaubernde Stephie, das Blumenmädchen.



Stephie hat eine große Menge wunderschöne Blumen mitgebracht, mit denen wir tolle Sets arrangieren konnten. Eine ganz neue Erfahrung für mich, Blumen und Food so zusammen in Szene zu setzen.



Tina hat ihre Wohnung auf den Kopf gestellt und uns ihre ganze Sammlung sehr schöner Props mitgebracht. Einfach herrlich damit zu experimentieren und zu schauen, was man am besten zum Setaufbau verwenden kann.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde hat Tina zuerst einen kleinen Vortrag gehalten, um uns die wichtigsten Infos zur Foodfotografie näher zu bringen, z.B. über Blendenöffnung, ISO und Belichtungszeit. Auch schön zu erfahren wie man Unschärfen einsetzt, um den Fokus auf ein bestimmtes Objekt im Bild zu legen. Und Tina hat uns auch viele Bilder gezeigt, auf denen man sieht wie viel besser es aussieht, wenn man bei Foodfotos viel Wert auf ein Tuch oder schönen Stoff legt, damit noch eine andere Textur dazu kommt, wenn man z.B. auf einem Holzhintergrund fotografiert. In der tollen Location in Frankfurt konnten wir auch direkt selbst feststellen, wie wichtig Tageslicht für die Food-Fotografier ist und welche unterschiedlichen Perspektiven es gibt mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen. 

Dann ging es direkt zur Sache und wir konnten uns richtig austoben; eine große Anzahl an Sets wurde aufgebaut und die eigenen Kameraeinstellungen immer wieder optimiert, um das bestmögliche Foto herauszubekommen. Danke an Patrick, der mir viele hilfreiche Tipps zu meiner Kamera geben konnte!

Damit Ihr all das am besten nachvollziehen könnt und seht, wie wunderschön dieser Workshop war, zeige ich Euch jetzt mal einfach ein paar Bilder zur Food-Fotografie und zum Floral-Styling, die alle während des Workshops entstanden sind.

Impressionen zur Food-Fotografie











Impressionen zum Floral-Styling







Vielen herzlichen Dank an Tina, Stephie und Patrick! Und natürlich auch an alle anderen sehr symphatischen Workshop-Teilnehmer! Schön andere Foodblogger und Food-Fotografie-Interessierte kennengelernt zu haben. Es war ein wundervoller Tag mit Euch allen! Ich hoffe man sieht sich bald mal nochmal!


Montag, 15. August 2016

Pfirsich-Mandel-Crumble

Blog-Event CXXII - Steinobst (Einsendeschluss 15. August 2016)Jetzt ist ja die gute Zeit für Nektarinen, Pfirsiche, Kirschen, Pflaumen! Genau richtig für das aktuelle Event auf dem Kochtopf von der lieben Zorra!

Christina, theapricotlady, läd diesmal ein mit dem Thema "Steinobst". Da habe ich mal schnell ein leckeres Dessert mit Pfirsichen gemacht, ein Pfirsich-Mandel--Crumble. Ganz schnell gemacht und einfach lecker!
 


Rezept Pfirsich-Mandel-Crumble (für 4-6 Personen)

Zutaten:
4 Pfirsiche
75g kalte Butter
75g brauner Zucker
250g Weizenmehl
75g gehackte Mandeln
1 Becher Schmand
1 Päckchen Vanillezucker


 

Zubereitung:
Den Backofen auf 180°C vorheizen.

 
Die Pfirsiche waschen und in Spalten schneiden. Die Pfirsichspalten nebeneinander in eine gebutterte Auflaufform legen. Butter, Zucker, Mehl und Mandeln zu Streuseln verkneten und darüber verteilen.

 
Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft ca. 25-30min goldbraun backen.

 
Den Schmand mit dem Vanillezucker glatt rühren und zu dem noch warmen Pfirsich-Crumble servieren.
 

 

Mittwoch, 10. August 2016

Brombeer Cheesecake - No bake

Die letzten Tage war es wirklich viel zu heiß um den Backofen anzumachen. Da habe ich am Wochenende diesen leckeren Brombeer Cheesecake  gemacht, der ganz ohne Backofen auskommt. Und was soll ich sagen? Alle waren begeistert, sogar mein Mann, der bei süßen Speisen immer ganz kritisch ist. Die ersten Brombeeren aus dem eigenen Garten schmecken aber auch besonders gut. Da die Beeren-Saison gerade voll im Gange ist, hat auch die liebe Clara vom tastesheriff ihr aktuelles Thema zum ich back´s mir Event den Beeren gewidmet.

Rezept Brombeer Cheesecake - No bake (18cm Springform)

Zutaten:
Für den Boden:
50g Butter
50g Löffelbiskuit
50g gehobelte Mandeln
1 EL Zucker

Für die Füllung:
200g Frischkäse
250g Speisequark 20%
2 Päckchen Vanillezucker
40g Zucker
4 Blatt Gelatine

Für das Brombeer-Topping:
1 EL Speisestärke
200g Brombeeren


Zubereitung:
Die Löffelbiskuit mit einem Mixer oder einfach in einem Gefrierbeutel mit dem Nudelholz klein zerbröseln. Mit den Mandeln mischen. Die Butter schmelzen und unter die Biskuit/Mandelmasse rühren. Den Boden einer 18cm Springform (Rezept für eine 26cm Springform verdoppeln) mit Backpapier auslegen und die Masse zu einem Boden fest andrücken. 30min kühl stellen.

In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten. Frischkäse und Quark mit dem Zucker und Vanillezucker glatt rühren. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. In einem Topf bei geringer Hitze auflösen. 2 EL der Frischkäsemasse einrühren, dann diese Masse unter die gesamte Frischkäsemasse rühren. Die Masse auf den Boden geben und glatt streichen. Mindestens 5 Stunden oder über Nacht kühl stellen, damit die Masse anzieht. 

Danach oder am nächsten Morgen die Brombeeren erhitzen und pürieren. Wem die Brombeeren zu sauer sind, der gibt nich etwas Zucker dazu. 1 EL Speisestärke mit 2 EL Wasser glatt rühren und in die Brombeeren rühren. 1 min köcheln und dann abkühlen lassen. Die abgekühlte Brombeermasse auf dennKuchen geben und bis zum Verzehr (mindestens 1 Stunde) kühl stellen.

Ein cremig, frisches Törtchen mit einer leicht säuerlichen Brombeernote...ein Traum!